Baufinanzierung

Die Sache ist doch ganz einfach. Mit jedem Taschenrechner sollte man zu einem guten, tragfähigen und beruhigenden Finanzierungsergebnis kommen: einer Monatsrate, die einem noch Luft zum Atmen lässt und die eigenen vier Wände finanzierbar macht. Die nächste Reparatur am Auto wird berücksichtigt, welche Kosten für Essen, Versicherungen und Urlaub geplant werden sollten und ein bisschen Geld für Unvorhergesehenes wird eingeplant. Dann noch schnell das Ersparte zusammenkratzen und los geht’s . . .

 

. . . in den möglichen Ruin.

 

Beispiel:

 

Ein junges Paar mit einem Säugling hat eine Familie gegründet und jetzt soll das eigene Haus her. Man hat sich schon in Prospekten oder auf einer Musterhausausstellung den entsprechenden Typ ausgewählt. Am besten groß und ausbaufähig für den späteren Nachwuchs. Eigenkapital und Einkommen sehen nicht so rosig aus, dafür hat man sich von einem Vertreter vor 5 Jahren eine Lebensversicherung aufschwatzen lassen, die einen Rückkaufswert von gerade mal 5.000€ ausweist. Das Sie bisher 12.000€ einzahlten, hat noch keiner bemerkt. „Vorsparen“ wurde das genannt. Jetzt, im „Beratungsgespräch“ werden seitens des verantwortungsvollen Familienvaters und rücksichtslosen Vertreters beide Augen bei Kauf- oder Baunebenkosten zugemacht. Man vergisst völlig, dass während der Bauphase Wohnung und Haus zu bezahlen sind, hat sich den Bauvertrag nicht angesehen und keine Ahnung von der Makler- und Bauträgerverordnung oder einem Werksvertrag. Bei der Ausstattung des Hauses geht es richtig zur Sache, es soll ja was fürs Leben sein. Und für den Carport und die Aussenanlage, die nicht mehr in den Etat passte, wird eine Nachfinanzierung abgeschlossen. Wenn jetzt das Auto kaputt geht, die Frau keine Arbeit mehr findet (bei 5 Millionen Arbeitslosen kein Problem), das Kind obendrein mehr Betreuung braucht, dann ist die Katastrophe da.

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Ein Extremfall? Keineswegs, das ist die Realität, so etwas passiert ständig! 

 

Fazit:

Die meisten Menschen können es nicht lassen, sich ein Leben lang zu verschulden. Wir möchten Ihnen den Wunsch nach den eigenen vier Wänden nicht vermiesen. Lassen Sie sich bei monatlich 500 oder 1.000€ nicht von der scheinbar niedrigen Belastung blenden. Ihre Schulden betragen in den nächsten 30 Jahren meist 100.000 bis 300.000€. Ihr Wunsch, Eigentum zu erwerben, muss genau geplant und knall hart kalkuliert werden. Das Ergebnis, nicht zu bauen, ist oftmals vernünftiger, als sich ein Leben lang zu verschulden. Lesen Sie sich alle Details in Ruhe durch und kontaktieren Sie uns bei Fragen ihrerseits.